Drei gerahmte Bilder an einer Wand zeigen gemalte Porträts dreier Männer. Auf einem Tisch darunter liegen viele Zeitschriftenstapel.

Seien wir doch mal ehrlich: Wir können doch nicht ohne einander. Wir nicht ohne die Journalisten, und Verlage nicht ohne uns PRler. Wie im Privatleben gilt es aber, gute Beziehungen zu pflegen. Und sich teilweise auch neu kennenzulernen. Mit diesem Ziel war ich neulich auf einer Mission, oder wie es im Agenturalltag auch gerne heißt: auf Redaktionstour. Gemeinsam mit einem meiner Kunden besuchte ich drei der größten Fachpresseverlage in Deutschland – Weka Businessmedien in Darmstadt, die Vogel Communications Group in Würzburg und die Konradin Mediengruppe in Leinfelden-Echterdingen.

Gute Beziehungen pflegen heißt auch, dem anderen zuhören. Oft erfahren wir, dass viele Agenturen ausschließlich darauf aus sind, die redaktionellen Inhalte ihrer Kunden an den Mann bzw. an die Frau zu bringen und wieder zu verschwinden. Dabei wird ein Verlagsbesuch erst dann fruchtbar, wenn man sich die Entwicklungen, Pläne und teilweise auch Sorgen des Gegenübers anhört. Offen und ehrlich kommunizieren und darauf aufbauend eine mediale Strategie entwickeln, die allen Seiten etwas bringt: Das sollte das Ziel sein!

Nicht zuletzt sollte man als PRler auch die Chance nutzen, zu hinterfragen, ob die Art und Weise der eigenen Themen- und Textübermittlung immer noch zeitgemäß ist bzw. den redaktionellen Vorgaben entspricht. Was diesen Punkt angeht, können wir bei additiv pr schon mal beruhigt sein: Da scheinen wir größtenteils den Nerv der Zeit (und der Redakteure) zu treffen.

Ein Wegweiser aus Glas vor einem grauen Gebäude zwischen Buchsbäumen weist zu verschiedenen Gebäuden hin.
Auf Redaktionstour zu Besuch bei der Konradin Mediengruppe in Leinfelden-Echterdingen.

Spannend ist momentan aber vor allem die digitale Entwicklung in den Verlagen. Die Herausforderung liegt derzeit im sinnvollen Mix zwischen klassischer Print- und moderner Online-Berichterstattung und begleitenden Media-Konzepten. Die verschiedenen Strategien zu erfahren, ist für uns und unsere Kunden immens wichtig. Abgesehen davon, sich auch mal persönlich in die Augen zu schauen, statt wie üblich zu telefonieren. Häufig kann man darüber hinaus noch mit Missverständnissen seitens der Redakteure und Mediaberater aufräumen, die bezüglich unserer Kunden bestehen. Soll es ja geben.

Kurz gesagt: Eine gut geplante Redaktions- bzw. Verlagstour, für die sich alle Beteiligten ihre Zeit nehmen und ein offenes Ohr für die jeweiligen Gegenüber haben, wird zur Win-Win-Win-Situation.

Ein Regal mit drei offenen Ebenen gefüllt mit Magazinen.
In der Redaktion der Vogel Communications Group, die unter anderem den MM MaschinenMarkt herausgibt, in Würzburg.
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