Fatale Unfälle fernab des Straßenverkehrs? Eine Seltenheit. Denkste! Unser Coach Simon erklärt uns, dass die meisten Unfälle, bei denen ein Krankenwagen gerufen werden muss, im Haushalt passieren – dicht gefolgt vom Arbeitsplatz. Nur in zehn Prozent der Fälle sind Autos verwickelt. Deshalb sollte man jederzeit in der Lage sein, zu helfen. Und deshalb bereue ich es gar nicht, dass ich mir am letzten Samstag siebeneinhalb Stunden für einen Erste-Hilfe-Kurs freigehalten habe. Zumal wir den Kurs aktiv mitgestalten und vollen Körpereinsatz zeigen dürfen. Zwischen Mund-zu-Mund-Beatmungen und Herzdruckmassagen an kriegsinvaliden Plastikpuppen erfahre ich unter anderem, wie man sich bei Vergiftungen und Verätzungen verhalten sollte. Außerdem weiß ich jetzt, woran  man Herzinfarkte und Schlaganfälle erkennen kann. Und was den Motorradfahrer betrifft: der Helm soll nach dem Unfall inzwischen wieder abgenommen werden. Als um 17:30 Uhr die letzten Sonnenstrahlen an den Fensterläden verglimmen, bin ich mir sicher: draußen wartet manche Heldentat auf mich. Dennoch rate ich meinen Kollegen zu einem sicheren Lebenswandel. Und was ist eigentlich wenn der betriebliche Ersthelfer im Betrieb erste Hilfe braucht?!

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